Informationen für Eltern

Schulgremien

Mitgestaltung des Bildungs- und Erziehungsauftrages

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Schulmitwirkungsorgane. In jeder Schule gibt es vier wesentliche Gremien, die an der Gestaltung des Bildungs-und Erziehungsauftrages mitwirken:

 

 

  1. die Klassenpflegschaft
  2. die Schulpflegschaft
  3. die Lehrerkonferenz
  4. die Schulkonferenz

 

 

Die Klassenpflegschaft – Die Eltern einer Klassengemeinschaft wählen zu Beginn eines Schuljahres je zwei Vertreter/Innen. Die gewählten Vorsitzenden aller Klassen bilden gemeinsam die Schulpflegschaft. Diese wiederum wählt den Schulpflegschaftsvorsitzenden oder die Vorsitzende. Die Schulleitung wird zu den jeweiligen Sitzungen als Gast geladen.

20100315lehrerkonferenz

 

Die Lehrerkonferenz – damit gemeint sind alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule. Ihren Vorsitz nimmt die Schulleitung ein.

 

Schulkonferenz. In der Schulpflegschaft und in der Lehrerkonferenz werden zu Beginn des Schuljahres gleich viele Vertreter/Innen gewählt, die dann gemeinsam die Schulkonferenz bilden.

 

 

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Aufgaben dieser Gremien

Aufgaben. Die Klassenpflegschaft wird regelmäßig über Unterrichtsziele informiert. Sie berät zum Beispiel über Art und Umfang der Hausaufgaben, Ausflüge und die Bewältigung von Erziehungsschwierigkeiten.

 

 

In der Schulpflegschaft laufen alle Interessen der Klassenpflegschaften zusammen. Ihre besondere Aufgabe liegt in der Beratung der Schulkonferenz, die als höchstes Gremium der Schule alle wichtigen Entscheidungen fällt, so beispielsweise über:

  • Einführung neuer Lernmittel 

  • Verwendung der finanziellen Mittel

  • Terminierung der beweglichen Ferientage

  • Planung und Ausgestaltung von Schulveranstlatungen jeglicher Art und vieles mehr.

 

Gesprächsaustausch Eltern-Lehrer

Gespräch, Beratung, Information

 

Elternabend/Elternsprechtage. In jedem Schulhalbjahr wird sowohl ein Elternabend als auch ein Elternsprechtag durchgeführt. Der Elternabend findet zu Beginn jeden Schulhalbjahres statt, die Elternsprechtage im Herbst und im Frühjahr. Die Eltern kommen in die Schule und haben die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit den Lehrern.

 

Außerschulische Beratungsstellen. In intensiven und offenen Gesprächen versuchen wir gemeinsam Probleme zu besprechen und nach Lösungen zu suchen. Wenn spezielle Probleme nicht allein in der Schule gelöst werden können, empfehlen wir auch außerschulische Beratungsstellen.


Übergang weiterführende Schulen. Im vierten Schuljahr findet vor Weihnachten ein Informationsabend zu den weiterführenden Schulen statt. In dieser Zeit wird auch eine diesbezügliche Beratung und Empfehlung in Einzelgesprächen mit dem jeweiligen Klassenlehrer durchgeführt. Zum Link "Beratungsstellen"

 

Lernmittel

20100316lernmittelSchulbücher, Übungshefte, etc...

 

Lernmittel. Grundsätzlich werden die meisten erforderlichen Schulbücher der Kinder von der Schule zur Verfügung gestellt. Da diese Schulbücher immer wieder verliehen werden, bitten wir Sie, die Bücher mit einem Schutzumschlag zu versehen.

 

Gesetzlich geregelt ist, dass die Erziehungsberechtigten einen Teil des Durchschnittsbetrages zur Beschaffung der Lernmittel selbst tragen.

Mithilfe von Erziehungsberechtigten

Wo kann ich helfen?

 

Elternhilfe. Oft ergeben sich im Laufe des Schuljahres Veranstaltungen, bei denen die Hilfe von Eltern sehr wünschenswert ist. Besonders in Zeiten, in denen wir Feste feiern oder Ausflüge durchführen, kommen wir ohne Ihre Hilfe nicht aus. 

  • Klassenfeste

  • Sportfeste

  • Sponsorenlauf "Laufen macht Laune"

  • Schulfeste

  • Radfahrausbildung

  • Ausflüge

  • Martinskomitee 

Kann ich im Unterricht hospitieren?

Hospitation von Erziehungsberechtigten im Unterricht

20100321hospitierenHospitieren. Um den Eltern einen Einblick in unseren Unterricht und unsere Arbeit mit den Kindern zu gewähren, findet jährlich im Herbst der „Tag der offenen Tür“ statt. Aber auch eine Teilnahme der Eltern am Unterricht zu einem anderen Zeitpunkt kann nach vorheriger Absprache erfolgen.

 

(Quelle Schulprogramm 09.13)

 

Tag der offenen Tür 2011

Tag der offenen Tür 2010

Tag der offenen Tür 2009

Krankmeldung des Kindes

 

 

Krankmeldung. Wenn Ihr Kind krank werden sollte, bitten wir Sie unbedingt am ersten Krankheitstag morgens vor dem Unterricht die Schule telefonisch oder via Mail zu benachrichtigen. Es reicht nicht, nur der Klassenlehrerin Bescheid zu geben. Unser Anrufbeantworter ist immer eingeschaltet.

 

In Fällen ansteckender Krankheiten ist es wichtig, den Grund des Schulversäumnisses mitzuteilen. Dies gilt besonders für meldepflichtige Krankheiten wie Scharlach, Kopfläuse u.ä.

 

Ab dem dritten Tag ist ein ärtliches Attest vorzulegen. 

 

Telefonisch

Mail 

02173 / 944569-0

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Beurlaubung

 

Beurlaubung. Ein Kind kann nur aus wichtigen Gründen vom Schulbesuch beurlaubt werden. Für einzelne Stunden oder einen Tag kann dies durch die Klassenleitung geschehen. Darüber hinaus kann nur die Schulleitung beurlauben. Die Beurlaubung soll rechtzeitig (ein bis zwei Wochen vorher) schriftlich beantragt werden.

 

Unmittelbar vor oder im Anschluss an die Ferien darf ein Kind nicht vom Schulbesuch beurlaubt werden!

Unfallversicherung

Wie ist mein Kind versichert?

 

Unfallversicherung. Trotz aller Bemühungen lassen sich Unfälle in der Schule leider nicht immer ausschließen. Ihr Kind ist grundsätzlich durch den Gemeindeunfallversicherungs-Verband (GUV-V) versichert. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf:

  • alle Schulwege

  • jeden Unterricht

  • Unterrichtsgänge und Klassenfahrten

  • Schul-und Klassenfeiern

  • Teilnahme an Betreuungsangeboten

Falls Sie anlässlich eines Schulunfalls ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen, so teilen Sie das der Schule sofort mit, damit eine Unfallmeldung erfolgen kann. Informieren Sie bitte auch den Arzt, dass es sich um einen Schulunfall handelt.

Haftpflichtschäden sind grundsätzlich nicht versichert, sondern müssen über die Familienhaftpflichtversicherung geregelt werden.

 

(Quelle: Schulprogramm Stand 09.13)

Beratungsstellen

Hilfe in Erziehungsfragen

Beratungsstellen. Erziehung ist nicht immer leicht und es kann durchaus vorkommen, dass Menschen, die sich mit der Erziehung der Kinder auseinandersetzen auf Grenzen stoßen oder mit Problemen konfrontiert werden, die sich nicht so einfach lösen lassen. Für uns als Lehrerinnen und Lehrer ist es von sehr großer Bedeutung, Ihnen bei solchen Schwierigkeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dazu ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und besonders den KlassenlehrerInnen wichtig. In einem offenen Gespräch werden oftmals neue Aspekte entdeckt, die zur Lösung der Probleme beitragen können. Doch auch wir als Lehrerinnen und Lehrer wissen, dass manches Mal das Hinzuziehen anderer Experten hilfreich sein kann. Durch ihr Wissen und ihre Erfahrungen auf ihren speziellen Gebieten kann oft schnell Hilfe geleistet werden. In der Regel sind wir als Schule in der Lage, Ihnen Therapie-Vorschläge zu machen oder Kontakte zu Therapeuten herzustellen.

 

 

Städtische Beratungsstellen

  • Regionale Schulberatungsstelle/Schulpsychologischer Dienst

0214/406-5201
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
0214/406-5231


Konfessionelle Beratungsstellen

  • Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-Ehe-und Lebensfragen

Dönhoff-Str. 2
0214/83062-0


Katholische Erziehungsberatung

  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Carl-Leverkus-Str. 16
0214/45553

 

Schulgesetz und Links zum Thema Schule

Belange des Schulbetriebs

20091208logo_nrwSchulgesetz. Im Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen regelt alle Belange des Schulbetriebes. Es ist verbindlich für Eltern, Lehrer, Schüler und alle weiteren Personen und Institutionen, die mit "Schule" zu tun haben. Viele Dinge sind hier sehr detailliert geregelt, oder es werden die Entscheidungsspielräume der Beteiligten festgelegt. Ergänzt und präzisiert wird das Schulgesetz durch Erlasse des Schulministeriums, die ebenfalls bindenden Charakter haben.

Zum Schulgesetz NRW (Viele weitere Informationen zum Thema Schule: Bildungsportal des Schulministeriums NRW

Informationen "Grundschule"

Starterklasse, Einschulung und Schuleingangsphase

 

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Starterklasse. Mit der Starterklasse möchten wir einen sanften Übergang von Kindergarten zur Schule schaffen. Nach den Osterferien treffen sich die Kinder in Kleingruppen (ca.15 Kinder) einmal Woche für ein Schulstunde in der Schule. Sie lernen u.a. die Räumlichkeiten kennen und erleben einen Teil des Schullebens. Sie selber werden schon ein Teil davon und gewinnen an Selbstbewusstsein und es erleichtert ihnen den Schulbeginn.

 

Informationsabend. Vor den Sommerferien findet ein Informationsabend für die Eltern der Schulneulinge statt. Hier informiert die Polizei über den sicheren Schulweg. Die Schulleiterin erläutert den Eltern unter anderem den Ablauf der Einschulung und die zukünftigen Klassenlehrerinnen (wenn sie schon bekannt sind) stellen den Eltern die Anschaffungsliste für das erste Schuljahr vor. Außerdem haben die Eltern die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen zu äußern und durch den fortgesetzten Austausch mit der Schule ihrer Kinder vertraut zu werden.  

 

Einschulungstag. Der Tag der Einschulung beginnt für die Eltern und Kinder mit einem ökumenischen Gottesdienst. Daran schließt sich eine kleine Feier an, zu der ältere Kinder ein kleines Programm vorbereiten. Während sich die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin zu ihrer ersten Unterrichtsstunde in den Klassenraum zurückziehen, wird den Eltern die Wartezeit vom Förderkreis unserer Schule durch das Angebot einer kleinen Erfrischung verkürzt. Außerdem bereitet der Förderkreis für jeden Schulneuling ein kleines Geschenk vor. 

 

Tag der offenen Tür. Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem sich Eltern den Unterricht anschauen und die Schule begehen können. Der Termin wird frühzeitig bekanntgegeben. 

  

Schuleingangsphase.  Die Schuleingangsphase ist eine Einheit der Klassen 1 und 2. Ihr Ziel ist, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzunehmen und sie dem Grad ihrer individuellen Entwicklung entsprechend zu fördern. Gleichaltrige Kinder sind in ihrer Entwicklung unterschiedlich. Sie lernen unterschiedlich schnell, unterschiedlich viel und benötigen dafür unterschiedliche Lernwege und Lernstrategien. Die Schuleingangsphase kann deshalb in einem Jahr, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen werden. Erst im Verlauf des zweiten Schulbesuchsjahres wird entschieden, ob ein Kind für ein drittes Jahr in der Schuleingangsphase bleibt. Link "Übergang Kindergarten-Grundschule"

 

Lernen im jahrgangsbezogenen Unterricht. Beim Lernen im jahrgangsbezogenen Unterricht bildet die jahrgangsbezogene Klasse die feste Bezugsgruppe für die Kinder. Zum Unterricht, der sich an die gesamte Klasse richtet, gehören neben der gemeinsamen Erarbeitung von Lerninhalten auch Phasen des selbstständigen Lernens mit differenzierten Anforderungen.

Übergang Kindergarten - Grundschule

 

Übergang Kindergarten. Mit den Kindertageseinrichtungen unseres Einzugsbereiches pflegen wir und vor allem unsere sozialpädagosche Fachkraft für die Schuleingangsphase einen regen Austausch, um somit auch die Starterklasse und die Schulneulinge optimal zu unterstützen. Von dieser guten Zusammenarbeit profitieren Lehrer, Erzieher und vor allem die Kinder!

Anmeldung. Schon bei der Anmeldung der Schulneulinge im November erbitten wir von den Eltern eine Schweigepflichtsentbindung zum Austausch der Grundschule mit der Kindertageseinrichtung über das Kind. In diesem sehr intensiven Austausch über die einzelnen Kinder lernen wir sie frühzeitig individuell kennen. Der frühzeitige und vertrauensvolle Kontakt ermöglicht ebenso die gemeinsame Beratung von Eltern. Bei Bedarf der zusätzlichen Förderung des Kindes wird eine Kollegin des Kompetenzzentrums zur Diagnostik hinzugezogen.

 

Weiterführende Schulen

 

Übergang weiterführende Schulen. Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist ein entscheidender Schritt im Leben eines Kindes. Hier werden die Weichen gestellt für den weiteren schulischen und vielleicht sogar beruflichen Werdegang eines jungen Menschen. Auch wenn das Schulsystem in Nordrhein- Westfalen heute so flexibel ist wie selten zuvor und es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, auch im späteren Leben noch einen gewünschten Schulabschluss nachzuholen, so ist doch die Entscheidung in der 4. Klasse von großer Bedeutung.

Reichen gute Noten oder braucht es noch mehr? Ende November eines jeden Jahres werden die Eltern der Viertklässler zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. An diesem Abend stellt die Schulleiterin zunächst sehr knapp das Profil aller infrage kommenden Schulen (Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Gesamtschule) vor und erläutert die Zeitschiene zwischen Beratung, Information und Anmeldung. Im Mittelpunkt des Vortrages aber steht die Sensibilisierung der Eltern für die Persönlichkeitsmerkmale des eigenen Kindes und die Erläuterung einzelner Parameter für die Eignung hinsichtlich einer bestimmten Schulform. „Wo wird mein Kind in seiner Persönlichkeit und dem ihm eigenen Lernverhalten am besten gefördert?“, so könnte der Kerngedanke des Abends lauten.

Beratung und Anmeldung. Anfang Dezember finden dann die individuellen Beratungsgespräche in den einzelnen Klassen statt. Anhand der Aufzeichnungen und Beobachtungen des Klassenlehrers und aller Fachlehrer wird den Eltern die Empfehlung für die weiterführende Schule dargelegt. Die Eltern legen ihrerseits ihre Einschätzung und ihren Wunsch dar. Über das Beratungsgespräch wird ein Protokoll angefertigt, das sowohl der Klassenlehrer als auch die Eltern unterzeichnen. Im Dezember und Januar laden die weiterführenden Schulen erfahrungsgemäß interessierte Kinder und Eltern zu weiteren Informationsveranstaltungen und zum „Tag der Offenen Tür“ ein. In vielen Familien fällt in dieser Zeit die Entscheidung, an welcher Schule das Kind angemeldet werden soll. Der Besuch der Gesamtschule ist in allen Fällen möglich. Mit dem Halbjahreszeugnis wird Ende Januar auch die verbindliche Empfehlung der Konferenz über den Besuch der geeigneten weiterführenden Schule und ein so genannter Anmeldeschein ausgegeben, der Doppelanmeldungen verhindern soll. Mit dem Familienstammbuch, den Zeugnissen aus 3.2. und 4.1. sowie der Empfehlung und dem Anmeldeschein sprechen die Familien dann Anfang Februar bei der gewünschten Schule vor, die Termine werden über die Schule und auch durch die Presse kommuniziert. Wenn das Kind an der neuen Schule angenommen worden ist und das vierte Schuljahr erfolgreich absolviert hat, besucht es zum neuen Schuljahr die 5. Klasse in der Erprobungsstufe der entsprechenden Schule.

 

Zur Information des Ministeriums für Schule- und Weiterbildung des Landes NRW über: "Grundschulempfehlung und Übergang in die weiterführenden Schulen"