Klasse 4b: Von der Luft und vom Fliegen

Luft: Ein Nichts? - Luft macht Druck, hat Kraft, lässt fliegen

Klasse 4b. Das Projektwochenthema der Klasse 4b hieß „Von der Luft und vom Fliegen“. Die Kinder der Klasse haben zusammengefasst, mit was sie sich in dieser Woche beschäftigt haben.

 
 

1.Tag: Luft ist nicht nichts

 

 

 

Der Trichtertrick

 

20110531trichter"Man steckt einen Trichter in die Öffnung einer Flasche Danach habe ich Wasser in den Trichter geschüttet. Das Wasser blieb im Trichter, weil die Luft nicht aus der Flasche entweichen konnte. Wenn man jetzt ein Loch in die Flasche macht, plumpst das Wasser in die Flasche." (Henry)

 

Taschen20110531tuchtuch-und Gummibärchentrick

 

"Bei dem Taschentuchtrick musste man ein Papiertaschentuch in den Boden eines Plastikbechers quetschen. Und dann musste man den Becher in eine Schale mit Wasser tauchen. Das Tuch blieb trocken, weil da wo Luft ist, nicht gleichzeitig Wasser sein kann. Genauso ist es, wenn man statt des Taschentuchs Gummibärchen in eine kleine Aluschale setzt, einen Becher drüber stülpt und ihn dann in eine Schale mit Wasser taucht." (Tim J.)

 
 

Doppeldecker

 

"Wir haben Doppeldecker aus zusammensteckbaren Pappteilen gebastelt und sie nachher bunt angemalt. Steigen lassen wir sie aber nicht, weil sie nicht fliegen können. Aber wir hängen sie in unserer Klasse auf." (Marie)

 

2. Tag: Luft macht Druck – Luft hat Kraft

20110531mutprobeDie Mutprobe

"Frau Wallraf hat mit uns eine Mutprobe gemacht.  Die ging so: Ein Kind hat sich auf einen Stuhl gesetzt. Dann hat Frau Wallraf ein Glas voll Wasser genommen, hat eine kleine Plastikplatte genommen, diese auf das Glas gelegt und es dann umgedreht. Sie hielt das Glas über das Kind, das in diesem Fall Henry war. Dann ließ sie die Platte los. Henry wurde nass. Danach haben wir den Versuch mit Léon gemacht, der wurde nicht nass. Das kam daher, dass die Luft so fest gegen die Platte drückt." (Lucy)

 

Saugnäpfe

 

"Saugnäpfe haften fast überall. Sie können viel tragen. Ich habe ein Geodreieck, einen Zeigestock und eine Platte an den Saugnapf gehangen. An Büchern oder Papier haften sie nicht." (Marco)

 
 

Unsere Gleiter

 

"Wir mussten die aus Balsaholz gefertigten Teile ganz vorsichtig herausbrechen und zusammenkleben. Frau Eschbach und Herr Wallraf haben uns dabei geholfen. Herr Wallraf hatte einen eigenen Gleiter, den hat Frau Wallraf auf dem Schulhof ausprobiert. Beim ersten Flug war die Landung erfolgreich. Beim zweiten Versuch legte der Gleiter eine Bruchlandung hin. Dieser Gleiter musste also in den Müll fliegen." (Laura)

 

20110531kleisterballonDer Kleisterballon

"Der Kleisterballon ist ein großer Ballon, der mit Luft gefüllt ist. Wir haben ihn mit Kleister und Papier bedeckt. Manchmal haben Kinder die Hände in den Kleister gesteckt und haben so den Ballon bekleistert. Zum Trocknen wird der Ballon immer mit einer Schnur an die Decke gezogen. Bald ist der Ballon fertig." (Sarah B.)

3.Tag: Luft bewegt – Luft lässt fliegen

 
 

Der Rückstoßwagen

 

"Ich habe das Rückstoßwagenexperiment gemacht. Dafür habe ich einen Luftballon aufgeblasen und mit einem Ventil verschlossen. Danach habe ich ein Wägelchen genommen und eine Ventilgabel daran befestigt. Anschließend habe ich das Ventil in die Gabel gedrückt, dann habe ich das Ventil geöffnet und hui ist der Rückstoßwagen weggefahren. Das funktioniert deshalb, weil die Luft schnell aus dem Ballon will." (Amelie)

 

Die Raketenseilbahn

 

"Wir haben zwei Stühle in den Flur gestellt und eine 4m lange Schnur an die Stuhllehnen geklebt. In die Mitte der Schnur haben wir einen Strohhalm eingefädelt. Danach nahmen wir einen aufgeblasenen Ballon und klebten ihn mit Tesa an den Strohhalm, sodass die Öffnung die Stuhllehne berührte. Wir ließen den Ballon los und er raste zum anderen Stuhl. Dann sprang er vom Strohhalm ab und flog in weitem Bogen über den Flur." (Sarah N.)

 

Der Heißluftballon

 

"Unser Heißluftballon wurde mit Grillanzündern betrieben. Während sich die Luft in unserem Ballon erhitzte, mussten die Leute, die ihn festhielten, aufpassen, dass sie sich nicht verbrannten. Kurz dachten wir, dass die Grillanzünder zu schwach wären, aber es gab noch ein anderes Problem, denn unsere dünne, ballonförmige Hülle hatte ein Loch. Später füllte sich unser Ballon langsam mit heißer Luft.  Bis er vollgefüllt war, dauerte es noch ein bisschen. Danach stieg er doch noch in die Luft und alle freuten sich." (Tim R.)

 
 

20110531zeppelinDas Solarmobil

 

"Als erstes mussten wir einen 3m langen dünnen Plastikschlauch auseinanderfalten. Eine Öffnung haben wir mit einem Faden zugebunden. Danach liefen wir mit dem Solarmobil durch das Foyer, sodass es sich wie eine dicke Salami aufblies. Sofort banden wir auch das andere Ende zu. Dann trugen wir das Solarmobil auf den Schulhof. Wir hielten es einige Minuten am Boden in die Sonne. Die Luft im Solarmobil dehnte sich immer weiter aus und wurde warm. Weil warme Luft hochsteigt, hob unser Solarmobil ab." (Leon M.)

 

4. Tag: Luft lässt fliegen

 

 

 

Zeppeline

 

"Am Donnerstag habe ich ein Referat über Zeppeline gehalten. Ich habe meiner Klasse erklärt, wer den Zeppelin erfunden hat. Es war Ferdinand Graf von Zeppelin. Er hat ihn 1898 als Patent angemeldet. Wieso der Zeppelin 1937 so unbeliebt wurde? Weil er bei der Landung in der Nähe von New York explodiert ist." (Oliver)

 
 

20110531flugzeugdavidMein Hubschrauber

 

"Ich habe meinen ferngesteuerten Hubschrauber mit in die Schule genommen. Das war schön. Ich habe ihn in der Klasse fliegen lassen. Alle waren erstaunt, dass er wirklich geflogen ist. Sie waren glücklich, als ich über sie geflogen bin, weil sie eine Brise Luft abbekommen haben." (David)

 
 

Papierflieger

 

"Aus Papier haben wir Hubschrauber gebastelt. Meinen Hubschrauber habe ich im Treppenhaus fliegen lassen. Das sah sehr lustig aus und mir wurde ein bisschen schwindelig. Dann haben wir Papierflieger gefaltet. Ich habe eine Concorde gemacht. Chanon hat mir ein wenig geholfen." (Tali)

 

Seifenblasen

 

"Wir sind rausgegangen, um überdimensionale Seifenblasen zu machen. Frau Wallraf hat in eine Schüssel Seifenlauge gefüllt und wir haben uns in eine Schlange gestellt. Ich bekam einen Ring mit vielen runden Löchern. Das habe ich in die Schüssel getaucht und bin losgerannt. So entstanden viele Seifenblasen." (Jasmin)

 

5. Tag: Vögel und der Köln-Bonner Flughafen

 

Vögel

 

"Am Freitag habe ich mein Referat gehalten. Ich habe der Klasse erklärt, was Überdruck, Unterdruck, Auftrieb und Vortrieb ist. Ich habe ihnen auch erzählt, dass die Federform und die Flügelform wichtig für das Fliegen sind. Die Vögel haben hohle Knochen. Aus all diesen Gründen sind die Vögel  Vorbilder für die Entwicklung von Flugmaschinen." (Merle)

 
 

20110531flughafenSachgeschichten: Flugzeugstart

 

"In dem Film wurden viele interessante Themen behandelt, zum Beispiel die Hinterlassenschaft der Menschen auf dem Klo. Interessant war auch, dass ein Flugzeug nicht nur Passagiere, sondern auch Fracht mitnimmt. Sehr interessant war auch, dass das Essen viele Stunden in einer Kühlkammer bleiben muss und später im Flugzeug erwärmt wird." (Léon E.)

 

Der Köln-Bonner Flughafen20110531flugzeuge

 

"Als wir im Flughafen waren, sind wir durch eine Sicherheitskontrolle gegangen. Dort haben wir die Rucksäcke und die Jacken in einen Korb gelegt, der durch eine Maschine fuhr. Aber auch wir mussten durch eine Kontrollmaschine gehen. Dann fuhren wir mit Herrn Meier zur Start-und Landebahn. Wir haben beobachtet, wie Flugzeuge starten und landen. Sie müssen sowohl gegen den Wind starten als auch landen, weil der Wind das Flugzeug beim Start hebt und beim Landen bremst. Wir haben noch viel mehr gesehen, aber hiermit ist unser Bericht zu Ende." (Chanon)

 

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zu den Fotos vom Besuch des Flughafens

(AW)