Unterrichtsgestaltung

Allgemeine pädagogische Prinzipien

Lernen und Lehren. An unserer Schule sollen alle Kinder Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Während lernschwache Kinder eine besondere Verstärkung erfahren, indem der Stoffumfang reduziert wird, innere und äußere Fördermaßnahmen speziell für sie getroffen werden, erfahren auch lernstarke Schüler eine besondere Beachtung, indem sie gefördert und gefordert werden. Das Lernverhalten ist gekennzeichnet durch Konsequenz, verbunden mit verständlichen und sichtbaren Folgen, sowie durch liebevolle Anteilnahme und Ernstnehmen der Kinder. Erziehung zur Selbstständigkeit, Rücksichtnahme und partnerschaftlichem Verhalten sollen bei uns besondere Berücksichtigung finden.

 

Personale Kompetenzen.
Wir fördern das Selbstvertrauen der Schüler durch unterschiedliche Maßnahmen und Konzepte:

Maßnahmen, die das Selbstvertrauen fördern, erhöhen auch die Selbstständigkeit der Schüler. Zusätzliche Förderung der Selbstständigkeit erreichen wir durch:

 

Die Verantwortungsbereitschaft der Schüler wird gefördert durch:

Am gesellschaftlichen Leben nehmen wir im engeren und weiteren Umfeld Hitdorfs regelmäßig teil durch:

 

Schlüsselkompetenzen
Wir fördern das selbstgesteuerte Lernen durch die Schaffung von äußeren und inneren Rahmenbedingungen. Dazu müssen die Schüler:

Wir fördern die Schüler bei der Herstellung eines selbstgesteuerten Lernprodukts indem wir:

Beim selbstgesteuerten Lernen sollten stärkere Schüler den Schwächeren nach Möglichkeit helfen. Wichtig ist die Rückmeldung durch den Lehrer oder die Mitschüler. Die individuelle Leistungsfähigkeit wird durch die Steuerung der Lernprozesse berücksichtigt. Das erfordert vom Lehrer eine gezielte Beobachtung der Lernsituation und ein Überprüfen des Lernfortschritts.

 

Spezifische Unterrichtsprinzipien 

 
Klassenrituale. Rituale in der Klasse geben den Kindern einen festen und verbindlichen Rahmen, in dem sie sowohl die Wichtigkeit der eigenen Person für die Klasse erfahren dürfen, andererseits aber auch den Stellenwert des Mitschülers und der Gesamtgruppe besser wahrnehmen können. Klassendienste werden wöchentlich oder monatlich neu verteilt. Einmal in der Woche findet der Klassenrat statt. Am Anfang des Tages erhalten die Schüler einen Überblick über den Verlauf des jeweiligen Schultages. Bei einer Umstellung der Sitzordnung werden sie an dieser beteiligt. Zu jedem Geburtstag findet eine kleine klasseninterne Feier statt.

 
Rhythmisierung. Der Tagesablauf der Kinder ist aufgeteilt in Lern-und Entspannungsphasen. Je jünger die Kinder sind, umso häufiger erfolgt der Wechsel. Dabei werden aktive Bewegungspausen so oft wie nötig durchgeführt. In Ganztagsklassen steht dazu der gesamte Schultag (8:00 – 15:00 Uhr) zur Verfügung.

 
Freie Arbeit. In Freiarbeitsphasen können die Kinder aus verschiedenen Angeboten auswählen. Je nach Bedarf können diese Angebote zum Teil gelenkt und themengebunden sein. Nach Phasen konzentrierter Arbeit soll jedoch immer die Möglichkeit der freien Auswahl gegeben sein, indem Kindern auch Spiele, Lesestoff usw. zur Verfügung gestellt werden.

 
Wochenplan und Lernstationen. Wir sehen differenzierte Arbeitspläne als gute Möglichkeit des selbstgesteuerten Lernens an, wobei die Übersichtlichkeit für die Kinder einerseits und die Kontrollmöglichkeit durch den Lehrer andererseits gewährleistet ist.
Besonders im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts werden Lernstationen angeboten. Hier wie auch im Unterricht allgemein wird immer wieder die reale Begegnung mit dem Unterrichtsgegenstand angebahnt.


Hausaufgaben. Hausaufgaben sind im Wochenplan verankert. Die Aufgaben werden gut erklärt, danach sollte eine selbstständige Durchführung möglich sein und auf eine ordentliche Ausführung wird Wert gelegt. Unvollständige, fehlerhafte oder nicht gemachte Hausaufgaben müssen nachgeholt werden.
In allen Ganztagsklassen, wie auch für die Kinder im offenen Ganztag, finden im Zeitfenster zwischen 12.45 Uhr und 15:00 Uhr Lernzeiten statt. Der zeitliche Rahmen beläuft sich auf ca. 45 Minuten.

 
Förderung und Differenzierung. Im Förderunterricht werden kleinere Schülergruppen separat unterrichtet. Dabei werden einerseits Lernschwierigkeiten und Wissenslücken bearbeitet. Andererseits werden Zusatzangebote für lernstarke und schneller lernende Schüler gemacht. Formen der inneren Differenzierung umfassen unter anderem: Gruppen- und Partnerarbeit mit unterschiedlichen Anforderungen, Auswahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lernangeboten, zusätzlicher Unterrichtsstoff, differenzierte Hausaufgaben.

 

Förder- und Forderkonzept. Grundsätzlich sollen alle Kinder im Unterricht entsprechend ihrer persönlichen Begabung gefördert werden. Die in der Grundschule entwickelten pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Maßnahmen im Lehrplan ermöglichen es, dass die Kinder die grundlegenden Ziele auf unterschiedlichem Niveau, in unterschiedlichen Zeiten und auf unterschiedlichen Wegen erreichen können. Sie sichern zugleich das gemeinsame Lernen der Kinder in ihrer Klasse. Die vom Lehrer bestimmten Formen der Differenzierung werden durch solche ergänzt, in denen Kinder ihren Lernprozess weitgehend selbstständig planen und gestalten können. Auch Gruppenarbeit und projektorientierte Unterrichtsformen bieten für die Kinder viele Möglichkeiten, über Themen und Lerngegenstände, Art und Reihenfolge der Bearbeitung, Zeitaufwand und Arbeitstempo, notwendige Hilfen und Helfer sowie Sozialformen nach individuellen Gesichtspunkten und persönlichen Begabungen mitzuentscheiden. Zusätzlich kann Förderunterricht auch in Kleingruppen unterrichtet werden. Er kann grundsätzlich in allen Unterrichtsfächern erteilt werden. Dabei hat er vor allem die Aufgabe, Lernschwierigkeiten und Lernlücken zu beheben, so dass die Kinder wieder sichere Grundlagen für ihr Weiterlernen erhalten. Er bietet aber auch Gelegenheit, Kindern mit größeren Lernmöglichkeiten Anreize und Hilfen zu vermitteln, sich erweiterten Lernangeboten zu stellen oder sich intensiver mit bestimmten Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen.

Zusätzlich kann Förderunterricht auch in Kleingruppen unterrichtet werden. Er kann grundsätzlich in allen Unterrichtsfächern erteilt werden. Dabei hat er vor allem die Aufgabe, Lernschwierigkeiten und Lernlücken zu beheben, so dass die Kinder wieder sichere Grundlagen für ihr Weiterlernen erhalten. Er bietet aber auch Gelegenheit, Kindern mit größeren Lernmöglichkeiten Anreize und Hilfen zu vermitteln, sich erweiterten Lernangeboten zu stellen oder sich intensiver mit bestimmten Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen.

 

Kooperatives Lernen. Kooperatives Lernen ist ein ganzheitliches Lernen, bei dem sowohl fachliche, persönliche, soziale und methodische Kompetenzen erlangt werden. Um das zu erreichen werden regelmäßig kooperative Arbeitsformen, wie das Gruppenpuzzle oder die Think Pair Share Methode, in den Unterricht integriert. Die Methoden werden gemeinsam erarbeitet und dann regelmäßig für die Erarbeitung verschiedenster Themen (nicht nur im Sachunterricht) genutzt.

 

Kompetenzorientiertes Arbeiten

Durch kompetenzorientiertes Arbeiten werden nicht nur Fertigkeiten und Inhalte erlernt, sondern der Blick wird auf die Lernergebnisse gelenkt und damit das Lernen auf die Bewältigung von Anforderungen ausgerichtet. Im Unterricht wird dies unter anderem durch die Integration von entdeckendem und problembezogenem Lernen erreicht, wie beispielsweise der verbindlichen Knobelstunde.