Unterrichtsgestaltung

20091208schulpflegschaftkreisAllgemeine pädagogische Prinzipien

Lernen und Lehren. An unserer Schule sollen alle Kinder Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Während lernschwache Kinder eine besondere Verstärkung erfahren, indem der Stoffumfang reduziert wird, innere und äußere Fördermaßnahmen speziell für sie getroffen werden, erfahren auch lernstarke Schüler eine besondere Beachtung, indem sie gefördert und gefordert werden. Das Lernverhalten ist gekennzeichnet durch Konsequenz, verbunden mit verständlichen und sichtbaren Folgen, sowie durch liebevolle Anteilnahme und Ernstnehmen der Kinder. Erziehung zur Selbstständigkeit, Rücksichtnahme und partnerschaftlichem Verhalten sollen bei uns besondere Berücksichtigung finden.

 

Personale Kompetenzen.
Wir fördern das Selbstvertrauen der Schüler durch unterschiedliche Maßnahmen und Konzepte:

  • Fehler werden als Chance gesehen
  • eigene Arbeiten werden vorgestellt und gewürdigt20110618Sommerfest (4)
  • in der Projektwoche werden die Ergebnisse aller Schüler einem breiten Publikum vorgestellt
  • bei Schulfeiern treten alle Schüler auf der Bühne auf
  • Viertklässler lesen Erstklässlern vor
  • Viertklässler übernehmen Patenschaften

Maßnahmen, die das Selbstvertrauen fördern, erhöhen auch die Selbstständigkeit der Schüler. Zusätzliche Förderung der Selbstständigkeit erreichen wir durch:

(Auszeichnung der Verkehrswacht 2008 für "Herausragende Verkehrserziehung")

Die Verantwortungsbereitschaft der Schüler wird gefördert durch:

Am gesellschaftlichen Leben nehmen wir im engeren und weiteren Umfeld Hitdorfs regelmäßig teil durch:

 

Schlüsselkompetenzen.
Wir fördern das selbstgesteuerte Lernen durch die Schaffung von äußeren und inneren Rahmenbedingungen. Dazu müssen die Schüler:

  • Regeln einhalten können
  • Grundtechniken beherrschen
  • Arbeitsanweisungen lesen und verstehen können.

Wir fördern die Schüler bei der Herstellung eines selbstgesteuerten Lernprodukts indem wir:

  • Raum geben für selbstgewählte Präsentationen20140222Schuelerkunst
  • Anregen zum allgemeinen Sammeln zu im Unterricht angestoßenen Themen
  • Anleitungen geben zum Informationssammeln, zur Informationsentnahme und zur Fixierung des Lernprodukts
  • Raum geben für die Erarbeitung in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit
  • die Präsentation einüben.

Beim selbstgesteuerten Lernen sollten stärkere Schüler den Schwächeren nach Möglichkeit helfen. Wichtig ist die Rückmeldung durch den Lehrer oder die Mitschüler. Die individuelle Leistungsfähigkeit wird durch die Steuerung der Lernprozesse berücksichtigt. Das erfordert vom Lehrer eine gezielte Beobachtung der Lernsituation und ein Überprüfen des Lernfortschritts.

(Quelle: Schulprogramm Stand 09.13)

 

Spezifische Unterrichtsprinzipien 

 
20090913erbse1Klassenrituale. Rituale in der Klasse geben den Kindern einen festen und verbindlichen Rahmen, in dem sie sowohl die Wichtigkeit der eigenen Person für die Klasse erfahren dürfen, andererseits aber auch den Stellenwert des Mitschülers und der Gesamtgruppe besser wahrnehmen können. Zu Wochenbeginn findet daher ein Gesprächskreis statt und die Klassendienste werden verteilt. Am Anfang des Tages erhalten die Schüler einen Überblick über den Verlauf des jeweiligen Schultages. Bei einer Umstellung der Sitzordnung werden sie an dieser beteiligt. Zu jedem Geburtstag findet eine kleine klasseninterne Feier statt.

 
Rhythmisierung. Der Tagesablauf der Kinder ist aufgeteilt in Lern-und Entspannungsphasen. Je jünger die Kinder sind, umso häufiger erfolgt der Wechsel. Dabei werden aktive Bewegungspausen so oft wie nötig durchgeführt. In Ganztagsklassen steht dazu der gesamte Schultag (8:00 – 15:00 Uhr) zur Verfügung.

 
Freie Arbeit. In Freiarbeitsphasen können die Kinder aus verschiedenen Angeboten auswählen. Je nach Bedarf können diese Angebote zum Teil gelenkt und themengebunden sein. Nach Phasen konzentrierter Arbeit soll jedoch immer die Möglichkeit der freien Auswahl gegeben sein, indem Kindern auch Spiele, Lesestoff usw. zur Verfügung gestellt werden.

 
Tagesplan, Wochenplan, Werkstattarbeit. Wir sehen differenzierte Arbeitspläne als gute Möglichkeit des selbstgesteuerten Lernens an, wobei die Übersichtlichkeit für die Kinder einerseits und die Kontrollmöglichkeit durch den Lehrer andererseits gewährleistet ist.
Besonders im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts werden Lernstationen oder Werkstattarbeit angeboten. Hier wie auch im Unterricht allgemein wird immer wieder die reale Begegnung mit dem Unterrichtsgegenstand angebahnt.


20120307spielenachmittag1aHausaufgaben. Hausaufgaben werden regelmäßig erteilt. Der Freitag ist hausaufgabenfrei. Die Aufgaben werden gut erklärt, danach sollte eine selbstständige Durchführung möglich sein. Eine regelmäßige Kontrolle wird vorgenommen. Je nach Leistungsstand wird auf eine ordentliche Ausführung Wert gelegt. Unvollständige, fehlerhafte oder nicht gemachte Hausaufgaben müssen nachgeholt werden.
In allen Ganztagsklassen, wie auch für die Kinder im offenen Ganztag, finden im Zeitfenster zwischen 14:00 und 15:00 Uhr Nachmittagslernzeiten statt.

 
Förderung und Differenzierung. Im Förderunterricht werden kleinere Schülergruppen separat unterrichtet. Dabei werden einerseits Lernschwierigkeiten und Wissenslücken bearbeitet. Andererseits werden Zusatzangebote für lernstarke und schneller lernende Schüler gemacht. Jahrgangsübergreifende Maßnahmen werden genutzt, indem Schüler in bestimmten Bereichen am Unterricht einer anderen Klasse teilnehmen können. Formen der inneren Differenzierung umfassen unter anderem: Gruppen- und Partnerarbeit mit unterschiedlichen Anforderungen, Auswahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Lernangeboten, zusätzlicher Unterrichtsstoff, differenzierte Hausaufgaben.

 
Kooperatives Lernen. Kooperatives Lernen ist ein ganzheitliches Lernen, bei dem sowohl fachliche, persönliche, soziale und methodische Kompetenzen erlangt werden. Um das zu erreichen werden regelmäßig kooperative Arbeitsformen, wie das Gruppenpuzzle oder die Think Pair Share Methode, in den Unterricht integriert. Die Methoden werden gemeinsam erarbeitet und dann regelmäßig für die Erarbeitung verschiedenster Themen (nicht nur im Sachunterricht) genutzt.

 

Kompetenzorientiertes Arbeiten

20100318prinzesslogoDurch kompetenzorientiertes Arbeiten werden nicht nur Fertigkeiten und Inhalte erlernt, sondern der Blick wird auf die Lernergebnisse gelenkt und damit das Lernen auf die Bewältigung von Anforderungen ausgerichtet. Im Unterricht wird dies unter anderem durch die Integration von entdeckendem und problembezogenem Lernen erreicht, wie beispielsweise der verbindlichen Knobelstunde.

 

(Quelle: Schulprogramm Stand 09.13)